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Über die Vermenschlichung

Hast du dir schon mal über die Bedeutung des Wortes Vermenschlichung Gedanken gemacht?

Herr Professor hat mir dazu Folgendes erzählt:

„Erstens, wir sind Tiere und wir möchten als solche behandelt werden. Das heißt nicht besser oder schlechter als ihr Menschen, sondern so wie es unser Auftrag vorsieht.

Oft schon seid ihr Menschen davon abgekommen, unseren wirklichen Auftrag zu sehen. So wie auch ihr von eurem Lebensauftrag und Lebenssinn abgekommen seid.

Kein Wunder, warum ihr euch dann über so etwas Gedanken machen müsst, wenn es sich bei euch aufdrängt.

Vermenschlichen ist für mich ein böses Wort. Nahezu immer verwendet ihr es, wenn ihr eine Situation bewerten mögt. Ihr verwendet dieses Wort nicht immer richtig.

Vermenschlichung bedeutet doch nur, uns Tieren Verhaltensweisen aufzuzwingen, die nicht in unserem Sinne sind. Die wir gar nicht zu schätzen wissen und für die wir auch nicht bestimmt sind. Es bedeutet aber nicht, eine innige Mensch-Tier-Beziehung mit diesem Wort zu kritisieren und schlecht zu machen.

Katze mit Schuh

Denn uns Tieren gefällt es, wenn ihr euch gut um uns kümmert, ihr für uns da seid, uns an eurem Leben teilhaben lässt, aber auch, wenn ihr uns das Leben aus eurer Welt etwas versüßt. Aber nur das, was uns auch Spaß macht und auch in unserem Auftrag ist.

Da fallen ziemlich viele Dinge weg, die ihr mit eurem Ego glaubt für uns tun zu müssen. Wo ihr glaubt, dass es uns Spaß mache.

Wir alle mögen jedoch Gefühle sehr. Da unterscheiden wir uns nicht von euch und daher könnt ihr uns in diesem Sinne auch nicht vermenschlichen. Wir lieben Gefühle wie Geborgenheit, Vertrauen, aber auch Zuversicht und Liebe.

Doch auch davon gibt es ein Zuviel, das nur ihr Menschen zustande bringt.

Schaut auf das rechte Maß der Dinge, so bleibt eine Ausgewogenheit bestehen, denn auch zu viele Gefühle gegenüber uns, können sich für uns ziemlich klebrig anfühlen. Zuwenig aber machen unser Leben kalt und trist.

Lasst uns Tiere bleiben, denn wir nehmen euch auch so an wie ihr in eurem tiefsten Herzen seid. Wir bewerten euch auch nicht und wollen euch anders haben. Wir wollen euch genauso wie ihr seid. Das macht euch menschlich und uns zu glücklichen Tieren, die gerne mit euch zusammenleben – vermenschlichen hin oder her.“